Nicole Oresme und der Frühling der Moderne
Die Ursprünge unserer modernen quantitativ-metrischen Weltaneignungsstrategien
und neuzeitlichen Bewusstseins- und Wissenschaftskultur von Ulrich Taschow
Einführung
Nicole Oresme und der Frühling der Moderne
Die Ursprünge unserer modernen quantitativ-metrischen Weltaneignungsstrategien und neuzeitlichen Bewusstseins- und Wissenschaftskultur von Ulrich Taschow 1001 Seiten, 4 Bücher in 2 Bänden, Broschur, zahlreiche Abbildungen und Diagramme, Reihe: avox ad fontes, ISBN: 978-3-936979-00-8. Zur internationalen Webpräsentation dieses Buches unter www.nicole-oresme.com. "Eine spannende Suche nach den Ursprüngen unseres Bewusstseins und unserer westlichen Kultur mit einer Fülle historischer Funde und neuer wissenschaftlicher Theorien." In der Tradition so bahnbrechender Wissenschafts-, Kultur-, Mentalitäts- und Psychohistoriker wie Pierre Duhem, Anneliese Maier, Marshall Clagett, Michel Foucault, Johan Huizinga und Julian Jaynes unternimmt der Autor eine fesselnde Spurensuche nach den mittelalterlichen Anfängen unseres Bewusstseins und unserer modernen westlichen Kultur. Über die tiefgründige Analyse der Schriften Nicole Oresme’s - dem Einstein des 14. Jahrhunderts - und anderer mittelalterlicher Autoren gelingen ihm spektakuläre Funde innerhalb der europäischen Wissenschafts-, Kultur- und Psychogeschichte, die er in einer gelungenen interdisziplinären Zusammenschau mit überraschenden Schlüssen suggestiv zu verbinden weiß. Cover-Text: Worin bestehen die wesentlichen Charakteristika unserer westlichen Kultur und was sind die Determinanten ihrer Entwicklung? Woher rührt ihr globaler Alleingang etwa seit dem elften Jahrhundert? Warum und seit wann vermessen, quantifizieren und rationalisieren wir die Welt? Wie alt ist die Idee des Fortschritts und wo liegt ihr Ursprung…? Die Fundamentalität Pierre Duhem’s, die argumentative Akribie Anneliese Maier’s und Marshall Clagett’s, die Provokanz Michel Foucault’s, die Einfühlsamkeit und Spekulativität Johan Huizinga’s und die Beredsamkeit Umberto Eco’s vereint der Autor in seiner spannenden Suche nach den Anfängen unserer modernen westlichen Kultur zu einer originären Synthese. Die tiefgründige interdisziplinäre Analyse des umfangreichen Werks Nicole Oresme’s, dem wohl originellsten Denker des 14. Jahrhunderts, dient ihm dabei als ergiebiger Leitfaden. Was in diesem Buch an vergessenen Wissensschätzen europäischer Wissenschafts-, Kultur- und Psychogeschichte zutage gefördert wird, muss dem Unkundigen ganz unglaublich erscheinen: Von der mittelalterlichen Vorwegnahme der modernen Informations-, System- und Chaostheorie, der Theorie der Selbstorganisation; der Entdeckung der Komplexität, Indeterminiertheit und Unendlichkeit der Welt, der Wellenmechanik des Schalls und Lichts, der Partialtontheorie des 19. Jahrhunderts; der psychologischen Entdeckung des Unbewussten, der Konstruktivität und Subjektivität der Wahrnehmung; der Antizipation H. v. Helmholtz’ Theorie der unbewussten Wahrnehmungsschlüsse… bis hin zur ersten Formulierung einer modernen Kognitionstheorie, Psychokybernetik und einer Psychophysik im Sinne G. Th. Fechners wurde alles schon vorhergedacht. Überstrahlt werden diese spätmittelalterlichen Innovationen durch einen Quantifizierungswahn, der den der späteren „wissenschaftlich-technischen Revolution“ weit in den Schatten stellt. Seitdem scheint nichts grundsätzlich Neues mehr hinzugekommen. Im Gegenteil beginnt sich in der Folgezeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts durch Wissensverluste in vielerlei Hinsicht ein dunkler Schleier über das Abendland zu legen…Kaufen

Nicole Oresme und der Frühling der Moderne
2 Bände: Die Ursprünge unserer modernen quantitativ-metrischen Weltaneignungsstrategien von Ulrich Taschow
4 Bücher in 2 Bänden, 1001 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Diagramme, Reihe: avox ad fontes.
- Preis
- 139,80 €
- ISBN
- 978-3-936979-00-8




